Ab sofort spielt man in Leipzig nur noch Post-Rock, Black Metal, Dark Wave, Gothic, Rap und Hyper-Pop. – April, April! Es gibt weiterhin Folkmusik zum Zuhören, Mitspielen, Singen, Tanzen. Im Werk 2 gastiert das Irish Spring Festival, Klezmer trifft im Budde-Haus auf Flamenco-Gitarre. Zum Beispiel.
Bau und Spiel der Waldzither sind „kulturelle Traditionen von nationaler Bedeutung“. Die Kultusministerkonferenz nahm sie am 26. März ins Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen UNESCO-Kulturerbes auf. Der Vorschlag kam 2023 vom Verein PROFOLK, dem Waldzitherverein Suhl und dem Harzklub Braunlage.
Wenn bis zum 6. April die Fundingschwelle von 75.000 € erreicht wird, kann der nötige Ausbau finanziert werden. Wenn nicht, steht die Existenz des Kulturbahnhofs auf der Kippe. Zwar ist das Crowdfunding sehr erfolgreich angelaufen. Aber geht es auch schnell genug?
"Biertrinken mit ... Scarlett O' " (Ex-Wacholder) +++ "Biertrinken mit … Jo Meyer" (Ex-JAMS, Polkaholix) +++ "Biertrinken mit … Manne Wagenbreth" (Folkländer) +++ "Band im Fokus": TradTöchter aus Berlin +++ außerdem: Ostfolk im Gespräch (alle Folgen als Podcast).
Im „Deutschen Liederhort“ von 1856 trägt das Lied die Überschrift „Wär ich ein Knab geboren“. Als musikalische Stellungnahme gegen das patriarchalische Frauenbild wurde es in den 70ern populär im deutsch-deutschen Folk-Revival. Gudrun Walther von der Band Deitsch zählt es zu ihren Lieblingsliedern.
Den Horizont kann man nie erreichen, das Festival schon, vorausgesetzt, man kümmert sich bald um Karten. Seit 1. Februar läuft der Vorverkauf. Zu Gast sind rund 100 Künstler aus über 30 Ländern. Schwerpunkt 2025 ist Mali. Mitte April steht das komplette Festivalprogramm. Einiges ist aber schon klar.
Was uns dieses Jahr bringen wird? Ganz sicher vielfältige Festivals für Folk- und Weltmusik, große und kleine, traditionsreiche und noch ziemlich neue. Gelegenheit zum Treffen, Zuhören, Singen, Tanzen. Wer langfristig planen will, findet hier Festivaltermine von A wie Altenhof bis W wie Willrode.
Die meisten Volkslieder haben eine interessante, manche sogar eine kuriose Geschichte. Und es gibt sehr verschiedene Möglichkeiten, sie zu singen oder zu spielen. Beides findet sich hier zum Nachlesen und Nachhören. Und natürlich sind auch Text und Noten der Lieder dabei. Also lesen, hören, singen!
In unserer youtube-Serie erzählen Zeitzeugen über die DDR-Folkszene der 70er und 80er-Jahre. Peggy Luck und Helene Déus erfragten im Gespräch interessante Infos und erfuhren dabei Geschichten, die bisher noch nicht erzählt wurden.
Seit Mitte Mai 2021 berichtet dieses Webmagazin über die vielfältige und lebendige Folkszene zwischen Ostsee und Erzgebirge. Es gibt einen Festivalkalender, Termine von Konzerten, Sessions, Sing- und Tanzgelegenheiten, Links zu über 160 Bands, Lied-Empfehlungen und den Podcast „Ostfolk im Gespräch“.